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Als erster Band unserer neuen Reihe Küchenbord. Eine Reihe gastrosophischer Bücher. Herausgegeben von Tobias Wimbauer erscheint im September 2010:

Mario Scheuermann: Wortklaubereien. Von »Serviertöchtern« und »Restaurant–Bären« – ein gastronomisch-kulinarisches Sammelsurium der deutschen Sprache aus drei Jahrhunderten.
Illustriert von Michaela von Aichberger
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 100 Seiten, Broschur, EUR 9,90
ISBN : 978-3-942090-04-9

Scheuermann

Scheuermann

Selbst verfasste oder gesammelte Glossare sind ein bewährtes Hilfsmittel. Solche alphabetischen Breviere dienen dem Schreiber wie dem Maler das Skizzenbuch. Das berühmteste ist der Dictionnaire des idées reçues (Wörterbuch der Gemeinplätze) von Gustave Flaubert.

Scheuermanns »Wortklaubereien« sind zum einen ein vergnügliches Sammelsurium von kulinarischen Wort-Kuriositäten. Zum anderen bewahren diese vom Autor über viele Jahrzehnte gesammelten Zitate aus Büchern, Zeitungen und Zeitschriften schon fast Vergessenes und liefern Belege für Herkunft und Bedeutungswandel von manch gängigem Begriff der Gastronomie und Kulinarik in Deutschland, Österreich und besonders der Schweiz.

Studentenfutter

»Doch ungleich bedeutender in ihren Folgen ist jene mehr beachtete Schleckerei deutscher Gymnasiasten und Burschen, welche den an sich selbst so unerheblichen Rosinen und Mandeln den Spitznamen eines Studentenfutters erworben hat.«

C. F. von Rumohr, Geist der Kochkunst, 1832

Sommelier

»Die ›sommeliers‹ gingen umher, die Kellermeister, die so gar nichts vom Kellner haben: sie stellen vielmehr etwas dar, was zwischen einem alten Bauern und einem Mönch liegt. Ammen des Weins.

Tempo, 23. November 1928

Peter Panter [d.i. Kurt Tucholsky], Alter Burgunder wird versteigert

Fressbalken

»Angefangen hat die steile Karriere des Schweizers mit der 3–jährigen ›Stifti‹ im ›Fressbalken‹, der Mövenpick–Autobahnraststätte bei Würenlos.«

Aargauer Zeitung, 12. Oktober 2006

Rüebli und Zwebele schäli keini me

Die meisten dieser Sammlungen und Listen bleiben in der Schublade. Manchmal findet aber ein Verleger Gefallen an einer solchen Sammlung und macht ein Buch daraus. So hier.

»Spannende, lehrreiche Details, die erheitern. Die ideale Kaminlektüre (nicht nur) für den kulinarisch Interessierten!«

Mit 18 Zeichnungen von Michaela von Aichberger.

Jetzt vorbestellen, Auslieferung erfolgt sofort nach Erscheinen.

Mario Scheuermann Der Autor: Mario Scheuermann, geboren 1948 in Neustadt an der Weinstraße, stammt aus einer pfälzischen Familie mit einer 300-jährigen Wein- und Gastronomietradition. Er lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Hamburg und Ódorfa (Ungarn). Publiziert in führenden Tageszeitungen und Magazinen sowie im Internet zu Wein- und Genussthemen. Unter anderem schrieb er das Buch über die »Großen Weine des Jahrhunderts«, für das er mit der Goldmedaille der Gastronomischen Akademie geehrt wurde, und ist Autor der beiden Bände »Essen wie Gott in Deutschland«. Zuletzt erschien von ihm ein Band mit weinphilosophischen Essays mit dem Titel »Wein und Zeit«.
Michaela von Aichberger Die Illustratorin: Michaela von Aichberger, geboren 1967, lebt und arbeitet in Erlangen als freie Grafikdesignerin und Künstlerin

[wird immer wieder aktualisiert...]

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Mario Scheuermann: Wortklaubereien. Von »Serviertöchtern« und »Restaurant–Bären« – ein gastronomisch–kulinarisches Sammelsurium der deutschen Sprache aus drei Jahrhunderten.
Illustriert von Michaela von Aichberger
(Küchenbord. Eine Reihe gastrosophischer Bücher, hg.v.Tobias Wimbauer, Band 1)
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 104 Seiten, Broschur, EUR 9,90
ISBN : 978-3-942090-04-9

Wortklaubereien

Wortklaubereien

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Friedrich Helms : Tagebuch Wilhelmshorst  1946 / 1947. Hg.von Tobias Wimbauer
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, ca. 200 Seiten, Broschur, ca. EUR 21,90
ISBN 978-3-942090-05-6

Helms 1946

Helms 1946

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Ein wunderbarer, aber heftiger Roman

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Ein Band ausgezeichneter Erzählungen

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Wenn alles klappt unser erstes Eisenhut-Lesebuch „Aconitum“

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Ein Essay

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Ein Band mit Interviews

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Ein Buch über Bücher und Reisen

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Ein Band mit wunderbar melancholischen Geschichten

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Im Verlag ändert sich etwas Prinzipielles:

BoD wird weiterhin die Direktbelieferung zu Amazon und Libri erledigen, die Hauptauflage aber wird künftig von Schaltungsdienst Lange gedruckt. Die Auslieferung für den Buchhandel (ausser Libri und Amazon) wird dann hier im Hause von Wimbauer Buchversand – besorgt, demnächst auch mit eigenem Shop

Diese neue Aufteilung macht uns flexibel und gewährleistet die Verfügbarkeit unserer Bücher. – Float like a butterfly, sting like a bee, oder so.

Pipeline

… Auf der Liste : verabredete und anvisierte Buchprojekte. 46 Titel. Und das sind nur die konkreteren Projekte….

Tobias Wimbauer: Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers.
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 3., aktualisierte Auflage, 244 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-942090-02-5, EUR 29,90

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„This work of Tobias Wimbauer is obviously of tremendous importance.“
(Thomas Rohkrämer, German History)

„… eines der seit langem nützlichsten Bücher zu Jünger…“
(Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau)

„… in kühnem Alleingang die unendlich mühsame Aufgabe bravourös bewältigt…“
(Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung)

TW Register


Tobias Wimbauer: Anarch im Widerspruch. Neue Beiträge zu Werk und Leben der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 2., veränderte Auflage, 308 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-942090-03-2, EUR 34,90

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„(…) Der junge Philologe Tobias Wimbauer (…) gilt als der Detektiv des Lebens Ernst Jüngers. Seinen Forschungen ist es nun zu verdanken, daß eine vollständig neue Interpration dieser sogenannten „Burgunderszene“ möglich wird. Sie könnte Anhänger wie Feinde Jüngers verwirren. (…)“
(Martin Thoemmes, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„In seinem Aufsatz über die berühmte „Burgunderszene“ aus den Pariser Tagebüchern, legt Wimbauer indessen überzeugend dar, dass Jünger gerade im Tagebuch literarische Fiktion unter dem Deckmantel diaristischer Authentizität verbergen konnte“
(Alexander Rubel, Études Germaniques)

„Wie im Rausch nimmt man dies alles zur Kenntnis, man möchte in jedem einzelnen Punkt zustimmen“
(Jörg Sader, literaturkritik.de)

„An diesem Tag gab es gar keinen Luftangriff auf Paris“
(Harald Schmidt, Harald Schmidt-Show)

Inhalt: Tobias Wimbauer: Vorwort. – Friedrich Georg Jünger: Besatzung 1945. – Tobias Wimbauer: Kelche sind Körper. Der Hintergrund der „Erdbeeren in Burgunder“-Szene. – Christophe Fricker:  Gesotten oder gesonnen?  Unkulinarische Beobachtungen zu Hummer und Schmerz bei David Foster Wallace und Ernst Jünger.- Peter Bahn: „Doch blieb er im Kern Theologe“. Begegnungen Friedrich Georg Jüngers mit Friedrich Hielscher.- Wojciech Kunicki: Das Geschichtsbild Ernst Jüngers. – Helmut Lethen: Jüngers Desaster im Kaukasus. – Wilhelm Marquardt: Als Gefechtsläufer bei Ernst Jünger im Sommer 1918. – Wilhelm Marquardt: Wie ich zu Ernst Jünger kam (1934). – Wilhelm Marquardt: Mit Ernst Jünger am Wäldchen 125 (1934). – Ernst Jünger: Briefe an Wilhelm Marquardt und seine Familie. – Martin Thoemmes: Sokratische Existenz. Biographische Notizen zu Leonhard Fischer. – Leonhard Fischer: Vom Verlust der Autorität. – Thomas Rohkrämer: Nihilismus und Wille zur Macht. Zum Verhältnis von Sinnkrise und Schaffensfreude beim frühen Ernst Jünger. – Tobias Wimbauer: Ernst Jüngers Prosastück Ortners Erzählung. – Piet Tommissen: Ernst Jüngers Friedensschrift. Versuch einer Rekonstruktion ihrer Geschichte und ihres Schicksals. – Ernst Jünger: Eidesstattliche Erklärung, 22. Sept. 1947. – Ernst Jünger: Ansprache, 26. August 1984.

Anarch Cover

Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1945.
Mit einem Vorwort von Walter Kempowski. Herausgegeben von Tobias Wimbauer.
Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 204 Seiten, Broschur, € 21,90
ISBN: 978-3-942090-00-1 Hier bestellen

Friedrich Helms (1888-1955) war Bankdirektor bei der Deutschen Bank, Freimaurer, deutschnationaler Sozialdemokrat. In Berlin ausgebombt, erlebt Helms das Kriegsende und die ersten Nachkriegsjahre in seinem Gartenhäuschen in Wilhelmshorst bei Berlin.

Die Veröffentlichung ist auf mehrere Bände angelegt. Wir beginnen mit 1945, der zweite Band ist für 2010/2011 geplant.

Walter Kempowski hat Auszüge aus den Tagebüchern Friedrich Helms’ bereits im »Echolot« abgedruckt, die Originale sind in meinem Privatbesitz. Das Vorwort schrieb er mir im Frühjahr 2005, als ich die Edition vorzubereiten begann. »Mit Büchern wie diesem wird dem Vergessen Einhalt geboten.«, schreibt er darin.

Eine Kostprobe aus dem Tagebuch von Helms:

»Mein Auge fällt auf den Gartenzaun eines Nachbars: mit Erstaunen sehe ich dort, wie an einem langen Schaft eine weiße Fahne herausgesteckt wird. Noch will ich mich über diese eigentlich bei uns nie in Erwägung gezogene Maßnahme auslassen, als auch das Gerücht die Straße entlang eilt, Russische Panzerwagen seien über den Bahndamm in den Ort gekommen und verhandelten dort wegen Übergabe des Ortes. (…) Die weiße Fahne heraus! Nein, dieser Gedanke war zunächst unfaßbar. (…) Ganze Straßenseiten zeigten Haus bei Haus das weiße Tuch der Übergabe – wenigstens des Ortes und, war es Einbildung oder Tatsache, fast schien es, als ob durch das Wehen dieser »Fahnen« zunächst ein voreiliges Aufatmen der Einzelnen ging!« (Seite 21)

Erste Pressestimmen:

„Man ist gebannt von den präzisen Schilderungen“   Allgemeine Zeitung (Uelzen)

„Spektakuläre Edition“ Potsdamer Neueste Nachrichten

Cover von Michaela von Aichberger

Gustav Meyrink:  Der Kardinal Napellus Erzählung.
Mit einem Nachwort von Nicole Rensmann. Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 52 Seiten, Broschur, € 6,90 ISBN 978-3-942090-01-8
Hier bestellen

Jede Tat, die wir vollbringen, hat einen magischen doppelten Sinn. Wir  k ö n n e n  gar nichts tun, was  n i c h t  magisch wäre. – –

Die Erzählung »Der Kardinal Napellus« von Gustav Meyrink gehört zu den verborgeneren Klassikern des phantastisch-okkulten Genres. Jorge Luis Borges hatte die Erzählung in seine Bibliothek von Babel aufgenommen. Das die Erzählung biographisch einordnende Nachwort stammt von der Schriftstellerin Nicole Rensmann (*1970), die sich im Fantasy-Bereich einen Namen gemacht hat, und einige Romane und Kinderbücher veröffentlichte.

Cover von Michaela von Aichberger

Sommertitel

Das eine Manuskript der beiden für den Sommer geplanten Titel ist eingetroffen. Wir freuen uns darauf.

Alsbald mehr.

Mit der Post kamen soeben die ersten (Probe-) Exemplare der ersten beiden Eisenhut-Bücher. Jetzt prüfen wir Papier, Satz und was sonst so zu prüfen ist. Und wenn alles stimmt, wird in 2-3 Wochen ausgeliefert.

Die ersten Bücher sind da
Die ersten Bücher sind da
Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1945.
Mit einem Vorwort von Walter Kempowski.
Herausgegeben von Tobias Wimbauer.
Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 204 Seiten, Broschur, € 21,90
ISBN: 978-3-942090-00-1
Vorbestellungen an verlag@eisenhutverlag.de
Gustav Meyrink:  Der Kardinal Napellus Erzählung. Mit einem Nachwort von Nicole Rensmann. Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 52 Seiten,  Broschur, € 6,90 ISBN 978-3-942090-01-8
Vorbestellungen an verlag@eisenhutverlag.de
Die ersten Bücher sind da 2
Die ersten Bücher sind da 2

Flyer

Den Postkarten-Flyer für Helms und Meyrink gibt es hier als PDF:

Flyer

Friedrich Helms in Wilhelmshorst

Friedrich Helms in Wilhelmshorst

… sollen im Winter erscheinen. Wir sind dran.

ISBN

Die Verlagsnummer ist da, unsere ISBN ist 978-3-924090.

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