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Marcus Stiglegger : Verdichtungen

Zur Ikonologie und Mythologie populärer Kultur

Mythos|Moderne. Kulturkritische Schriften

Herausgegeben von Marcus Stiglegger

Band 1

Mit einem Vorwort von Tobias Wimbauer

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2014,  170 Seiten, Broschur, EUR 12,90, ISBN 978-3-942090-34-6

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Jetzt auch als Kindle eBook für EUR 4,99

StigleggerTitel

DIE REIHE:

Mythos|Moderne

Kulturkritische Schriften

Herausgegeben von Marcus Stiglegger

Mythos und Moderne bilden von Beginn an ein dialektisches Paar, das als unvereinbarer Gegensatz erscheinen mag, und doch in engem Verhältnis steht. Die vorliegende kulturkritische Schriftenreihe betrachtet diese Dialektik als einen Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart, die sich in ihren Kommunikationsmedien spiegelt. Die Beiträge untersuchen Artefakte der populären Kultur mit analytischem Blick auf dieses Verhältnis, vorrangig in Film, Literatur und Musik, aber auch in Fotografie, Theater und Computerspielen.

Das Buch:

Marcus Stiglegger

Verdichtungen

Zur Ikonologie und Mythologie populärer Kultur

 Im akademischen Konsens haben sich Mythos und Moderne als scheinbar unvereinbares Gegensatzpaar etabliert. Dabei kommt gerade das Schlüsselwerk der aufgeklärten Moderne, Theodor W. Adornos und Max Horkheimers Dialektik der Aufklärung (1944), nicht ohne den Begriff des Mythos’ aus. Nicht nur bezieht er seine elementaren Beispiele aus der klassischen Mythologie (etwa Homers Odyssee), auch kann der Umschlagspunkt von Aufklärung in Barbarei nicht vom mythischen Denken gelöst werden, in der das individualistische, lineare, rationale Denken in ein kollektives, zyklisches und eben mythisches übergeht. Mythos und Moderne stehen also selbst mindestens in dialektischem Verhältnis, wenn nicht die Moderne selbst zu einem Mythos der aufgeklärten Philosophie geworden ist.

Die vorliegenden Studien dieses Bandes begreifen sich keineswegs als Aufklärungskritik, vielmehr soll es darum gehen, den engen Bezug zwischen Mythos und Moderne in Phänomenen der populären Kultur, in Film, Musik und Literatur zu untersuchen und in einem letzten Schritt eine Ikonologie und Mythologie populärer Kultur zu definieren. Dazu wird die mediale Reflexion religiöser Kontexte (Jesus, Maria Magdalena) ebenso untersucht wie die populäre Transformation von etablierten Mythen (Zombifizierung, antiker Heroismus). Aus diesen Untersuchungen leitet der Autor schließlich die Definition einer Ikonologie populärer Kultur ab.

stigleggerDr. Marcus Stiglegger (Jahrgang 1971) ist ein deutscher Kultur- und Filmwissenschaftler mit österreichischem Pass. Er lehrt(e) an den Universitäten Mainz, Siegen, Mannheim, Ludwigsburg, Köln sowie Clemson/SC, USA, und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über Medientheorie, Filmgeschichte und Filmästhetik. Seit 2002 gibt er das Kulturmagazin :Ikonen: heraus (www.ikonenmagazin.de). Stiglegger promovierte zum Thema Faschismus und Sexualität im Film (1999) und habilitierte zur Seduktionstheorie des Films (Ritual & Verführung, Berlin 2006). Aktuelle Publikationen: Terrorkino. Angst/Lust und Körperhorror (Berlin 2010, 4. Aufl.), Nazi Chic und Nazi Trash. Faschistische Ästhetik in der Populärkultur (Berlin 2011), David Cronenberg (Hrsg., Berlin 2011), Global Bodies (Mit-Hrsg., Berlin 2011), Dario Argento. Anatomie der Angst (Mit-Hrsg., Berlin 2013), Gendered Bodies (Mit-Hrsg., Siegen 2013); in Vorb.: Auschwitz-TV. Reflexionen des nationalsozialistischen Genozids in Fernsehserien (Berlin 2014) und Kurosawa. Die Ästhetik des langen Abschieds (München 2014). Zudem ist er Mitglied der Fipresci sowie der GfM (AK Filmwissenschaft, AK Populärkultur und Medien, AK Genre). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Körpertheorie und Performativität des Films sowie die Dialektik von Mythos und Moderne. – Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat Stiglegger Kurzfilme gedreht, Drehbücher geschrieben (u.a. zur TV-Serie Der Fahnder), produziert DVD-Bonusmaterialien und spielt in mehreren Folk- und Ambient-Bands.

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Märkert_Pacman

Am 1. April erscheint bei uns endlich der neue Märkert:

Klaus Märkert : Der Tag braucht das Licht, ich nicht

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2., veränderte Auflage [1. Auflage dieser Zusammenstellung], April 2015, 144 Seiten, Broschiert, EUR 12,90, ISBN 978-3-942090-39-1 hier bestellen

Das Kindle-eBook gibt es für zarte EUR 4,99 bei Amazon

Das kleine Radio im Garten schepperte drauflos. Es lief ein Song von den Beatles. Yellow Submarine. Dieses Lied war auf so eine plumpe Weise fröhlich, als wolle es die Existenz unglücklicher Hühner auf dem Hühnerhof leugnen. Die meisten Erwachsenen haben eine Schwäche für solche Songs, weil sie glauben wollen, dass Hühner, die Eier legen, allein schon deshalb glücklich sind, weil sie Eier legen dürfen. Ist natürlich Bullshit. Habt ihr einer Henne mal dabei zugesehen, beim Eierlegen? Das tut verdammt weh. Die kneift ihre Augen zusammen und presst das fette Ei hinten raus. Plopp. Nach dem dritten Ei tut ihr tagelang der Arsch weh. Das könnt ihr mir glauben!

Maerkert_DerTag_-2

Das wunderbare 1946-1947er Tagebuch von Friedrich Helms ist in zweiter Auflage erschienen und ab sofort auch als Kindle-eBook erhältlich.

Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1946/47.
Herausgegeben von Tobias Wimbauer.

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2. Auflage, 2015, 188 Seiten, Broschur, € 21,90 [eBook -Kindle- € 4,99]
ISBN 978-3-942090-05-6

“Man ist gebannt von den präzisen Schilderungen“
Allgemeine Zeitung (Uelzen)

„Spektakuläre Edition“
Potsdamer Neueste Nachrichten

„Großartig, wie Helms beschreibt und wunderbar, daß das erschienen ist. Ein wichtiges Dokument, stellenweise rätselhaft.“
Lutz Seiler

Wenige Restexemplare der 1. Auflage gibt es nur noch direkt bei uns, gerne auch vom Herausgeber signiert: hier bestellen

Die 2. Auflage gibt es aus organisatorischen Gründen im Moment nicht direkt bei uns, sondern nur über den Buchhandel oder Amazon: hier bestellen

Den behutsam korrigierten Text der 2. Auflage gibt es ab sofort auch als Kindle-eBook bei Amazon für günstige EUR 4,99 Hier bestellen

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Vorgesehen ist auch, dass Käufer der Printausgabe bei Amazon die Möglichkeit haben, das Kindle-eBook gratis zu laden.

***

Friedrich Helms (1888-1955) war Bankdirektor bei der Deutschen Bank, Freimaurer, deutschnationaler Sozialdemokrat. In Berlin ausgebombt, erlebt Helms das Kriegsende und die ersten Nachkriegsjahre in seinem Gartenhäuschen in Wilhelmshorst bei Berlin.

Die Veröffentlichung ist auf mehrere Bände angelegt. Der zweite Band ist bereits erschienen (1946-1947), die weiteren JAhre werden folgen.

Walter Kempowski hat Auszüge aus den Tagebüchern Friedrich Helms’ bereits im »Echolot« abgedruckt, die Originale sind in meinem Privatbesitz. Das Vorwort schrieb er mir im Frühjahr 2005, als ich die Edition vorzubereiten begann. »Mit Büchern wie diesem wird dem Vergessen Einhalt geboten«, schreibt er darin.

Helms 1946

Helms 1946

Das wunderbare 1945er Tagebuch von Friedrich Helms ist in zweiter Auflage erschienen und ab sofort auch als Kindle-eBook erhältlich.

Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1945.
Mit einem Vorwort von Walter Kempowski.
Herausgegeben von Tobias Wimbauer.

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2. Auflage, 2015, 204 Seiten, Broschur, € 21,90 [eBook -Kindle- € 4,99]
ISBN 978-3-942090-00-1

„Man ist gebannt von den präzisen Schilderungen“
Allgemeine Zeitung (Uelzen)

„Spektakuläre Edition“
Potsdamer Neueste Nachrichten

„Großartig, wie Helms beschreibt und wunderbar, daß das erschienen ist. Ein wichtiges Dokument, stellenweise rätselhaft.“
Lutz Seiler

Wenige Restexemplare der 1. Auflage gibt es nur noch direkt bei uns, gerne auch vom Herausgeber signiert: hier bestellen

Die 2. Auflage gibt es aus organisatorischen Gründen im Moment nicht direkt bei uns, sondern nur über den Buchhandel oder Amazon: hier bestellen

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Friedrich Helms (1888-1955) war Bankdirektor bei der Deutschen Bank, Freimaurer, deutschnationaler Sozialdemokrat. In Berlin ausgebombt, erlebt Helms das Kriegsende und die ersten Nachkriegsjahre in seinem Gartenhäuschen in Wilhelmshorst bei Berlin.

Die Veröffentlichung ist auf mehrere Bände angelegt. Der zweite Band ist bereits erschienen (1946-1947), die weiteren JAhre werden folgen.

Walter Kempowski hat Auszüge aus den Tagebüchern Friedrich Helms’ bereits im »Echolot« abgedruckt, die Originale sind in meinem Privatbesitz. Das Vorwort schrieb er mir im Frühjahr 2005, als ich die Edition vorzubereiten begann. »Mit Büchern wie diesem wird dem Vergessen Einhalt geboten«, schreibt er darin.

»Mein Auge fällt auf den Gartenzaun eines Nachbars: mit Erstaunen sehe ich dort, wie an einem langen Schaft eine weiße Fahne herausgesteckt wird. Noch will ich mich über diese eigentlich bei uns nie in Erwägung gezogene Maßnahme auslassen, als auch das Gerücht die Straße entlang eilt, Russische Panzerwagen seien über den Bahndamm in den Ort gekommen und verhandelten dort wegen Übergabe des Ortes. (…) Die weiße Fahne heraus! Nein, dieser Gedanke war zunächst unfaßbar. (…) Ganze Straßenseiten zeigten Haus bei Haus das weiße Tuch der Übergabe – wenigstens des Ortes und, war es Einbildung oder Tatsache, fast schien es, als ob durch das Wehen dieser »Fahnen« zunächst ein voreiliges Aufatmen der Einzelnen ging!« (Seite 21)

Cover von Michaela von Aichberger

Verlagszukunft

Verlagszukunft: Zwischenstand unserer Diskussion: da es utopisch ist, für künftige Bücher mehr als 100 Vorbestellungen zu erhoffen und zusammenzukriegen, werden wir nach dem neuen Klaus Märkert-Buch komplett auf Print on Demand umstellen. Damit überleben wir als Verlag, es gibt keine Überproduktion, die Kapital bindet. Und wenn wir doch eine komplette Auflage finanziert bekommen, können wir zwischendurch auch mal wieder Offsetdruck machen. Für sonstige Ideen sind wir natürlich jederzeit mit offenen Ohren dabei.

Die Idee war grossartig und elektrisierend: ein eigener Verlag, in dem wir alle die Bücher drucken werden, die zu eigen, zu sperrig oder schlicht zu gut für den grossen Markt sind. Nur Bücher, die wir selbst auch lesen wollen und die wir kaufen würden, wenn sie jemand anderes verlegte.

Nach den eigenen Erfahrungen mit anderen Verlagen, sollte es ein Autorenverlag sein. Keine Druckkostenzuschüsse von Autoren, Honorar ab dem ersten verkauften Exemplar, quartalsmässige Auszahlung an die Autoren, Freieexemplare, Presseservice undsoweiter. Gleichzeitig wollten wir für die Autoren eine Verlagsheimat bieten, „ihr“ Verlag sein, gutes Lektorat und die Gewissheit der Veröffentlichung der neuen Werke.

Davon reich zu werden, war nicht abzusehen, war auch nicht der Plan, auch wenn es uns freilich nicht gestört hätte. Und dass für den Anfang das Antiquariat den Verlag subventionieren würde, war auch klar. Nun, nach nunmehr 6 Jahren Verlagstätigkeit und gut 40 veröffentlichten Büchern ist die Bilanz niederschmetternd. Ein paar tolle Rezensionen, einige ganz wunderbare Bücher, eine handvoll begeisterte Leser. Eine zeitlang haben einzelne Titel einen Teil der Kosten der anderen mitfinanziert, aber inzwischen trägt sich kein Buch mehr selbst. Mit 30 oder 40 verkauften Exemplaren lassen sich keine Druckkosten refinanzieren, und schon gar keine weiteren Bücher drucken.

Inzwischen sind die Ersparnisse aufgebraucht, beschleunigt noch durch das zweimal Ausgeraubtwerden in den letzten beiden Jahren. Und es stellt sich uns die Frage, ob diese schöne Verlagsarbeit nicht doch nur ein Hobby ist, das schlicht zu teuer ist.

Das Konzept, gute Bücher zu machen im Vertrauen darauf, dass gute Bücher auch gute Leser finden, ist jedenfalls nicht aufgegangen. Zehntausende Flyer und Prospekte, die ich jedes Jahr – zielgruppengerechter geht es kaum – den Antiquariatssendungen beilegte.

Weiterzuwuseln und im Stillen darauf hoffen, dass irgend eines der Bücher dann doch mal durchstartet, oder dass Süddeutsche oder FAZ mal wieder etwas rezensieren, was dann immerhin 80 bis 120 verkaufte Exemplare in den nächsten Wochen bedeuten würde?

Die eigenen Masstäbe ignorieren und publikumsgierende Blödeleien drucken? Tittentitelbilder? Sponsoren suchen?

Ich weiss es nicht. Bin aber für alle Ideen zu haben. So wie bisher geht es jedenfalls nicht weiter.

Als Gratisdownload finden Sie unter diesem Dropboxlink von uns eine Gratis-Leseprobe (Die Vorworte von Tobias Wimbauer und Marcus Stiglegger sowie das komplette ungekürzte Kapitel „Mediale Ikonologie“) aus dem Buch „Verdichtungen“ von Marcus Stiglegger.

GRATISDOWNLOAD HIER

Das ganze ungekürzte Buch gibt es überall im Buchhandel, bei Amazon und am allerbesten direkt bei uns:

Marcus Stiglegger : Verdichtungen

Zur Ikonologie und Mythologie populärer Kultur

Mythos|Moderne. Kulturkritische Schriften

Herausgegeben von Marcus Stiglegger

Band 1

Mit einem Vorwort von Tobias Wimbauer

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2014,  170 Seiten, Broschur, EUR 12,90, ISBN 978-3-942090-34-6

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