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Posts Tagged ‘Christophe Fricker’

Tobias Wimbauer: Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers.
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 3., aktualisierte Auflage, 244 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-942090-02-5, EUR 29,90

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„This work of Tobias Wimbauer is obviously of tremendous importance.“
(Thomas Rohkrämer, German History)

„… eines der seit langem nützlichsten Bücher zu Jünger…“
(Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau)

„… in kühnem Alleingang die unendlich mühsame Aufgabe bravourös bewältigt…“
(Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung)

TW Register


Tobias Wimbauer: Anarch im Widerspruch. Neue Beiträge zu Werk und Leben der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger
Hagen-Berchum 2010: Eisenhut Verlag, 2., veränderte Auflage, 308 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-942090-03-2, EUR 34,90

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„(…) Der junge Philologe Tobias Wimbauer (…) gilt als der Detektiv des Lebens Ernst Jüngers. Seinen Forschungen ist es nun zu verdanken, daß eine vollständig neue Interpretation dieser sogenannten „Burgunderszene“ möglich wird. Sie könnte Anhänger wie Feinde Jüngers verwirren. (…)“
(Martin Thoemmes, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„In seinem Aufsatz über die berühmte „Burgunderszene“ aus den Pariser Tagebüchern, legt Wimbauer indessen überzeugend dar, dass Jünger gerade im Tagebuch literarische Fiktion unter dem Deckmantel diaristischer Authentizität verbergen konnte“
(Alexander Rubel, Études Germaniques)

„Wie im Rausch nimmt man dies alles zur Kenntnis, man möchte in jedem einzelnen Punkt zustimmen“
(Jörg Sader, literaturkritik.de)

„An diesem Tag gab es gar keinen Luftangriff auf Paris“
(Harald Schmidt, Harald Schmidt-Show)

Inhalt: Tobias Wimbauer: Vorwort. – Friedrich Georg Jünger: Besatzung 1945. – Tobias Wimbauer: Kelche sind Körper. Der Hintergrund der „Erdbeeren in Burgunder“-Szene. – Christophe Fricker:  Gesotten oder gesonnen?  Unkulinarische Beobachtungen zu Hummer und Schmerz bei David Foster Wallace und Ernst Jünger.- Peter Bahn: „Doch blieb er im Kern Theologe“. Begegnungen Friedrich Georg Jüngers mit Friedrich Hielscher.- Wojciech Kunicki: Das Geschichtsbild Ernst Jüngers. – Helmut Lethen: Jüngers Desaster im Kaukasus. – Wilhelm Marquardt: Als Gefechtsläufer bei Ernst Jünger im Sommer 1918. – Wilhelm Marquardt: Wie ich zu Ernst Jünger kam (1934). – Wilhelm Marquardt: Mit Ernst Jünger am Wäldchen 125 (1934). – Ernst Jünger: Briefe an Wilhelm Marquardt und seine Familie. – Martin Thoemmes: Sokratische Existenz. Biographische Notizen zu Leonhard Fischer. – Leonhard Fischer: Vom Verlust der Autorität. – Thomas Rohkrämer: Nihilismus und Wille zur Macht. Zum Verhältnis von Sinnkrise und Schaffensfreude beim frühen Ernst Jünger. – Tobias Wimbauer: Ernst Jüngers Prosastück Ortners Erzählung. – Piet Tommissen: Ernst Jüngers Friedensschrift. Versuch einer Rekonstruktion ihrer Geschichte und ihres Schicksals. – Ernst Jünger: Eidesstattliche Erklärung, 22. Sept. 1947. – Ernst Jünger: Ansprache, 26. August 1984.

Anarch Cover

Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1945.
Mit einem Vorwort von Walter Kempowski. Herausgegeben von Tobias Wimbauer.
Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 204 Seiten, Broschur, € 21,90
ISBN: 978-3-942090-00-1 Hier bestellen

Friedrich Helms (1888-1955) war Bankdirektor bei der Deutschen Bank, Freimaurer, deutschnationaler Sozialdemokrat. In Berlin ausgebombt, erlebt Helms das Kriegsende und die ersten Nachkriegsjahre in seinem Gartenhäuschen in Wilhelmshorst bei Berlin.

Die Veröffentlichung ist auf mehrere Bände angelegt. Wir beginnen mit 1945, der zweite Band ist für 2010/2011 geplant.

Walter Kempowski hat Auszüge aus den Tagebüchern Friedrich Helms’ bereits im »Echolot« abgedruckt, die Originale sind in meinem Privatbesitz. Das Vorwort schrieb er mir im Frühjahr 2005, als ich die Edition vorzubereiten begann. »Mit Büchern wie diesem wird dem Vergessen Einhalt geboten.«, schreibt er darin.

Eine Kostprobe aus dem Tagebuch von Helms:

»Mein Auge fällt auf den Gartenzaun eines Nachbars: mit Erstaunen sehe ich dort, wie an einem langen Schaft eine weiße Fahne herausgesteckt wird. Noch will ich mich über diese eigentlich bei uns nie in Erwägung gezogene Maßnahme auslassen, als auch das Gerücht die Straße entlang eilt, Russische Panzerwagen seien über den Bahndamm in den Ort gekommen und verhandelten dort wegen Übergabe des Ortes. (…) Die weiße Fahne heraus! Nein, dieser Gedanke war zunächst unfaßbar. (…) Ganze Straßenseiten zeigten Haus bei Haus das weiße Tuch der Übergabe – wenigstens des Ortes und, war es Einbildung oder Tatsache, fast schien es, als ob durch das Wehen dieser »Fahnen« zunächst ein voreiliges Aufatmen der Einzelnen ging!« (Seite 21)

Erste Pressestimmen:

„Man ist gebannt von den präzisen Schilderungen“   Allgemeine Zeitung (Uelzen)

„Spektakuläre Edition“ Potsdamer Neueste Nachrichten

Cover von Michaela von Aichberger

Gustav Meyrink:  Der Kardinal Napellus Erzählung. 

Mit einem Nachwort von Nicole Rensmann. Hagen-Berchum 2009: Eisenhut Verlag, 52 Seiten, Broschur, € 6,90 ISBN 978-3-942090-01-8

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Jede Tat, die wir vollbringen, hat einen magischen doppelten Sinn. Wir  k ö n n e n  gar nichts tun, was  n i c h t  magisch wäre. – –

Die Erzählung »Der Kardinal Napellus« von Gustav Meyrink gehört zu den verborgeneren Klassikern des phantastisch-okkulten Genres. Jorge Luis Borges hatte die Erzählung in seine Bibliothek von Babel aufgenommen. Das die Erzählung biographisch einordnende Nachwort stammt von der Schriftstellerin Nicole Rensmann (*1970), die sich im Fantasy-Bereich einen Namen gemacht hat, und einige Romane und Kinderbücher veröffentlichte.


Cover von Michaela von Aichberger 

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