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Der Eisenhut-Verlag ist zum 31.12.2015 geschlossen worden. Die noch vorhandenen Exemplare werden über Wimbauer Buchversand vertrieben und bis zum Auslaufen der Verträge der übrigen Titel über BoD.

Zum Bestellen bitte hier entlang:  Eisenhut Verlag beim Wimbauer Buchversand

Liebe Autoren, Leser und Freunde des Verlags,

die im Frühjahr geäusserte Hoffnung, dass durch die Umstellung auf On Demand-Druck der Kostendruck gemindert wäre und der Verlag aus der permanenten Minuszone herauskäme, hat sich leider als trügerisch erwiesen.

Der Kassensturz zum Quartalsende zeigte, dass wir weiterhin jeden Monat Geld in den Verlag hineinbuttern, und nichts wieder rauskommt.

Und wenn das zahlenmässig konstant so bleibt, wie jetzt (21 Verkäufe von uns direkt im _ganzen_ Quartal und da waren zwei Neuerscheinungen dabei!), kommen wir da auch nie zu einer Kostendeckung hin.

Das ist auf die Dauer ein für uns zu teures Hobby und wir müssen nunmehr endgültig die Reissleine ziehen.

Das bedeutet, dass wir den Eisenhut Verlag schliessen werden.

Die längsten Verträge laufen noch ca. 10 Monate, bis dahin ist der Verlag abgewickelt.

Das bedeutet konkret:

– Es gibt keine Neuerscheinungen mehr

– Es gibt keine Nachauflagen/Nachdrucke mehr der bisherigen Titel. Was weg ist, ist weg.

Herzlichen Dank für Eure Mitarbeit und das Interesse,

Ihr / Euer(e)

Tobias Wimbauer und Silvia Stolz-Wimbauer

Ihr kommt, wir lesen vor. So lautet der Deal.
Bochum 21. Mai im Little Nemo Bochum​

Der Hagener Antiquar, Autor und Verleger Tobias Wimbauer (*1976) liest veröffentlichte und unveröffentlichte Texte und Stories aus seinen Büchern „Lagebericht“, „Hundert Dinge“ und
„Beipackzettel Gegenwart“.
Der Bochumer Autor und DJ (u.a. Mitbegründer der Kultdiskothek Zwischenfall) Klaus Märkert liest seine Lieblingsstorys aus dem schwarzhumorigen Short Story-Band „Der Tag braucht das Licht, ich nicht.“, der am 1. April 2015 (kein Aprilscherz!) in erweiterter Zweitauflage im Hagener Eisenhut-Verlag erschien.
Es wird dunkel sein, „last place before hell“ und voller Nachthumor.

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Im April 2015 erschien bei uns:

Marcus Stiglegger : SadicoNazista

SadicoNazista : Geschichte, Film und Mythos

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2015, 3., überarb. u.erg.Aufl., 308 Seiten, € 14,90, Broschur
Als Kindle-eBook für 4,99 €

Mythos|Moderne. Kulturkritische Schriften Herausgegeben von Marcus Stiglegger Band 2 Mit einem Nachwort von Robert Sommer

ISBN 978-3-942090-36-0

Hier bestellen

Jetzt auch als Kindle eBook für EUR 4,99

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DIE REIHE: Mythos|Moderne Kulturkritische Schriften Herausgegeben von Marcus Stiglegger Mythos und Moderne bilden von Beginn an ein dialektisches Paar, das als unvereinbarer Gegensatz erscheinen mag, und doch in engem Verhältnis steht. Die vorliegende kulturkritische Schriftenreihe betrachtet diese Dialektik als einen Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart, die sich in ihren Kommunikationsmedien spiegelt. Die Beiträge untersuchen Artefakte der populären Kultur mit analytischem Blick auf dieses Verhältnis, vorrangig in Film, Literatur und Musik, aber auch in Fotografie, Theater und Computerspielen.

Das Buch:

Die Ära des Nationalsozialismus’ erweist sich bis heute als fruchtbares Thema in der internationalen Medienproduktion. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begannen Filmregisseure wie Roberto Rosselini, Luchino Visconti und Gillo Pontecorvo, die psychosexuellen Untiefen der Diktatur auszuloten. Spätestens die 1970er Jahre brachten eine ganze Reihe berühmter Spielfilme zu diesem Thema: von Bernardo Bertolucci, Liliana Cavani und Pier Paolo Pasolini; Werke die noch heute diskutiert werden und den Blick auf die Geschichte nachhaltig prägten und veränderten. Ihr Einfluss reicht bis in die populäre Kultur der jüngsten Zeit. Mit SadicoNazista schuf Marcus Stiglegger eine intensive Analyse über die Macht der Medien, Mythen zu kreieren. Am Beispiel des Films zeigt er auf, wie Geschichte im Prozess der Mediatisierung entpolitisiert werden kann und der mediale Mythos an die Stelle des Dokuments tritt. Dieses „Standardwerk“ (Thomas Koebner) zum Thema wurde 1999 erstmals veröffentlicht und international intensiv rezipiert. Die hiermit vorliegende dritte Auflage von SadicoNazista wurde behutsam aktualisiert und enthält zudem ein würdigendes Nachwort des Historikers Robert Sommer (Autor von Das KZ-Bordell). Marcus Stiglegger, Film- und Kulturwissenschaftler an der Universität Mainz, veröffentlichte zahlreiche Bücher über Filmgeschichte, -ästhetik und –theorie sowie Essays zur populären Kultur. Seine Reihe Mythos|Moderne lotet die Dialektik zwischen mythischem Denken und moderner Kultur aus. Mit SadicoNazista schuf der Film- und Kulturwissenschaftler Marcus Stiglegger eine intensive Analyse über die Macht der Medien, Mythen zu kreieren. Am Beispiel des Films zeigt er auf, wie Geschichte im Prozess der Mediatisierung entpolitisiert werden kann und der mediale Mythos an die Stelle des Dokuments tritt. Dieses „Standardwerk“ (Thomas Koebner) zum Thema wurde 1999 erstmals veröffentlicht und international intensiv rezipiert. Die hiermit vorliegende dritte Auflage von SadicoNazista wurde behutsam aktualisiert und enthält zudem ein würdigendes Nachwort des Historikers Robert Sommer (Autor von Das KZ-Bordell).

stigleggerDr. Marcus Stiglegger (Jahrgang 1971) ist ein deutscher Kultur- und Filmwissenschaftler mit österreichischem Pass. Er lehrt(e) an den Universitäten Mainz, Siegen, Mannheim, Ludwigsburg, Köln sowie Clemson/SC, USA, und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über Medientheorie, Filmgeschichte und Filmästhetik. Seit 2002 gibt er das Kulturmagazin :Ikonen: heraus (www.ikonenmagazin.de). Stiglegger promovierte zum Thema Faschismus und Sexualität im Film (1999) und habilitierte zur Seduktionstheorie des Films (Ritual & Verführung, Berlin 2006). Aktuelle Publikationen: Terrorkino. Angst/Lust und Körperhorror (Berlin 2010, 4. Aufl.), Nazi Chic und Nazi Trash. Faschistische Ästhetik in der Populärkultur (Berlin 2011), David Cronenberg (Hrsg., Berlin 2011), Global Bodies (Mit-Hrsg., Berlin 2011), Dario Argento. Anatomie der Angst (Mit-Hrsg., Berlin 2013), Gendered Bodies (Mit-Hrsg., Siegen 2013); in Vorb.: Auschwitz-TV. Reflexionen des nationalsozialistischen Genozids in Fernsehserien (Berlin 2014) und Kurosawa. Die Ästhetik des langen Abschieds (München 2014). Zudem ist er Mitglied der Fipresci sowie der GfM (AK Filmwissenschaft, AK Populärkultur und Medien, AK Genre). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Körpertheorie und Performativität des Films sowie die Dialektik von Mythos und Moderne. – Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat Stiglegger Kurzfilme gedreht, Drehbücher geschrieben (u.a. zur TV-Serie Der Fahnder), produziert DVD-Bonusmaterialien und spielt in mehreren Folk- und Ambient-Bands.

Jetzt auch als Kindle eBook:

Timo Kölling : Gebete aus Stein. Gedichte

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, November 2012, 64 Seiten, Hardcover, 120 numerierte und signierte Exemplare, EUR 19,90 ISBN 978-3-942090-23-0

Jetzt auch als Kindle eBook für nur EUR 4,99 bei Amazon

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Timo Kölling : Gebete aus Stein

»Gebete aus Stein« ist Timo Köllings drittes Gedichtbuch nach »Begegnungen in Weiss« und »Versuch eines Winters«. Es handelt sich um »kunstlose« Lieder im Sinne Hölderlins: hermetische Augenblicke reiner Erfahrung am Ende einer radikalen Zerstörung der »Lüge vor allem Anfang«: des phantasmagorischen Bedeutungskosmos, der uns gefangen hält, noch immer. Gleichermaßen gegen das Pathos des Neuen und gegen die heillose Wiederkehr des Alten als eines Neuen gewendet, gestaltet sich in den Gedichten das Bewusstsein einer eschatologischen Indifferenz, für das etwas wie »Rettung« allein noch allegorisch zu haben ist. Und gerade indem sie auf nichts aus sind, als den gegenwärtigen Stand der Lyrik zu realisieren, bricht die Tradition in die Gedichte ein in Zitaten von den Wüstenvätern und der christlichen, jüdischen und islamischen Mystik bis zu Benjamin und Celan.

Von diesem Buch wurden im Herbst 2012 120 Exemplare hergestellt, von 1 bis 100 und von I bis XX numeriert und vom Autor signiert. Die arabisch numerierten Exemplare sind für den Buchhandel.

Timo Kölling, *1978, ist in Porta Westfalica aufgewachsen und lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Seine – für ihn eng miteinander verbundenen und sich gegenseitig befruchtenden – Arbeitsschwerpunkte sind Lyrik und Philosophie. Bislang liegen drei Gedichtbücher vor: Begegnungen in Weiss (2001), Versuch eines Winters (2003), Gebete aus Stein (2007). 2006 veröffentlichte er den ersten Band einer auf drei Bände konzipierten philosophischen Arbeit mit dem Titel Tradition und Transzendenz. Nach langjähriger Beschäftigung mit dem Werk Leopold Zieglers erhielt Timo Kölling im Jahr 2007 ein Arbeitsstipendium der Leopold-Ziegler-Stiftung.
Weitere Werke Köllings sind im Eisenhut Verlag in Vorbereitung.

Jetzt auch als eBook!

Koelling

Timo Kölling : Die Gabe des Zitterns. Gedichte

Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 96 Seiten, Broschur, EUR 14,90 ISBN 978-3-942090-33-9

Jetzt als Print bestellen!

Hier als Kindle eBook für nur EUR 4,99

Das Thema, unter dem diese fünfzig neuen Gedichte zu Timo Köllings viertem Gedichtbuch zusammentreten, ist die alle Ideen und Ideale, Pläne, Ordnungen und Gewissheiten durchkreuzende Macht der Liebe. Durchmaßen die »Gebete aus Stein« (2007) den Raum einer Abwesenheit (Gottes, der Welt, des Menschen), so heißt es gleich zu Beginn des neuen Bandes: »In keine | Sekunde bricht Abwesen. Zu dicht | sind die Tage gewirkt. Und doch | wohnt eine Angst in dieser Berge«. Es ist die Angst des Liebenden, die zusammengeschaut wird mit der Ängstlichkeit, dem Seufzen aller Kreatur, sowie mit dem Zittern des Herodes nach Matthäus 2,3. Doch auch andere Motive klingen an: immer wieder etwa die Selbstreflexion des Schreibenden und des Wanderers, die sich, obgleich liebend, in einer radikalen und unaufhebbaren Fremde gegenüber allem Menschlichen vorfinden. Dabei folgt »Die Gabe des Zitterns« keinem Konzept; es handelt sich nicht um einen geschlossenen Zyklus, sondern um eine Sammlung von Einzelgedichten, die einen ganz einfachen, unmittelbar subjektiven Ausdruck nicht scheuen. Ihrer äußeren Anordnung nach folgen die Gedichte, darin der musikalischen Meditation sich annähernd, den Sieben Letzten Worten Jesu am Kreuz. Jeweils das erste Gedicht eines jeden der sieben Abschnitte greift eines dieser Worte auf. Unvollständig wäre das Buch indes ohne das abschließende Gedicht »Schwalben für Mallarmé«. Hier wird die den Band durchziehende Bewegung des Zitterns zu »des Paradieses niemals verblasster Schrift«, und die Gedichte geben das zentrale Moment der ihnen eigenen Poetik auf verhüllte Weise preis.

Timo Kölling, *1978, ist in Porta Westfalica aufgewachsen und lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Seine – für ihn eng miteinander verbundenen und sich gegenseitig befruchtenden – Arbeitsschwerpunkte sind Lyrik und Philosophie. Bislang liegen drei Gedichtbücher vor: Begegnungen in Weiss (2001), Versuch eines Winters (2003), Gebete aus Stein (2007/2012). 2006 veröffentlichte er den ersten Band einer auf drei Bände konzipierten philosophischen Arbeit mit dem Titel Tradition und Transzendenz. Nach langjähriger Beschäftigung mit dem Werk Leopold Zieglers erhielt Timo Kölling im Jahr 2007 ein Arbeitsstipendium der Leopold-Ziegler-Stiftung.

Im Eisenhut Verlag erschienen bisher von Kölling: Ernst Jünger und die Nichtvergesslichkeit. Der Autor als Schrift. (August 2011), Konrad Weiß : Das unstillbare Herz. Ein Lesebuch : Ausgewählt, herausgegeben, mit einer Einleitung und einem Kommentar von Timo Kölling (August 2011), Das Wissen der Schwalben. Traumtagebuch (März 2012), Leopold Ziegler: Entwurf eines Michaeldromenons : Den Dichter in Zeitenferne suchend. Herausgegeben und eingeleitet von Renate Vonessen. Mit einem Kommentar von Timo Kölling (August 2012), Gebete aus Stein. Gedichte (November 2012), Exodus Schwarz. Notizheft 2011 (November 2012).

Weitere Werke Köllings sind im Eisenhut Verlag in Vorbereitung.

In zweiter Auflage und als Kindle eBook ist ab sofort lieferbar:
Timo Kölling : Ernst Jünger und die Nichtvergesslichkeit. Der Autor als Schrift.
Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2011, 68 Seiten, ISBN 978-3-942090-15-5, 9,90 EUR

2. Auflage April 2015 über Amazon bestellen

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(= Bibliotope. Hg.v. Tobias Wimbauer, Band 4)

–> Jetzt Restexemplar der 1. Auflage bestellen:  (versandkostenfrei in D) <–

Die am besten gehüteten Geheimnisse sind bekanntlich jene, die nicht geheim gehalten zu werden brauchen, weil sie sich von alleine verbergen. Ein solches Geheimnis ist Ernst Jüngers Lehre von der Gestalt. Je lauter ihr Botschafter von ihr sprach, desto tiefer verbarg sich ihr Sinn. Der vorliegende Essay sucht – und findet – den Schlüssel zu ihr in zwei sehr menschlichen Eigenschaften: dem Vergessen und der Lüge. Als Ernst Jünger auf die 100 zuging, behauptete er, einen Text vergessen zu haben, der zu den wichtigsten seines ganzen Werkes gehört: „Über die Linie“. Er konnte ihn aber gar nicht vergessen haben, denn Jünger war eine Gestalt, und Gestalten vergessen nichts. Sie sind die lebendigen Archive aller ihrer Hervorbringungen und haben sich schon in Schrift verwandelt, wenn ihre Mitmenschen noch glauben, sie hätten es mit Wesen aus Fleisch und Blut zu tun.

Kölling: Ernst Jünger

Kölling: Ernst Jünger

Timo Kölling, *1978, ist in Porta Westfalica aufgewachsen und lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Seine – für ihn eng miteinander verbundenen und sich gegenseitig befruchtenden – Arbeitsschwerpunkte sind Lyrik und Philosophie. Bislang liegen drei Gedichtbücher vor: „Begegnungen in Weiss“ (2001), „Versuch eines Winters“ (2003), „Gebete aus Stein“ (2007). 2006 veröffentlichte er den ersten Band einer auf drei Bände konzipierten philosophischen Arbeit mit dem Titel „Tradition und Transzendenz“. Nach langjähriger Beschäftigung mit dem Werk Leopold Zieglers erhielt Timo Kölling im Jahr 2007 ein Arbeitsstipendium der Leopold-Ziegler-Stiftung. Timo Köllings Blog

Timo Kölling

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